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Fake Jumpsuit: Hose & Top nach Lutterloh nähen

Buntes, einfaches und bequemes Sommeroutfit

[Werbung] Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Lutterloh entstanden.

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Ich hatte richtig Lust, mir ein neues Sommer Outfit zu nähen – am liebsten einen Jumpsuit. Aber ganz ehrlich: Jumpsuits sind zwar hübsch, aber oft einfach unpraktisch. Also habe ich mir eine Alternative genäht: einen Fake Jumpsuit aus Hose und Top im gleichen Stoff.

 

Das Ergebnis? Sieht aus wie ein Einteiler, ist aber viel bequemer und alltagstauglicher. Perfekt, wenn ihr Kleidung selber nähen, ein Sommer Outfit nähen oder einen Jumpsuit nähen wollt – ohne euch mit komplizierten Schnitten rumzuschlagen.

 

Genäht habe ich das Ganze mit dem Lutterloh System, bei dem ihr Schnittmuster nur mit zwei Körpermaßen erstellt. Klingt erstmal wild – funktioniert aber richtig gut! 

Im YouTube Video nehme ich euch dabei ganz ausführlich mit. Ich zeige euch, wie ich die Schnitte übertragen habe, wie ich die Teile zusammen nähe und wo ich Sachen vielleicht anders oder individuell arbeite.

Das Lutterloh System

Ich arbeite in diesem Projekt wieder mit dem Lutterloh System, auch bekannt als „Goldener Schnitt“. Und ich sag’s euch: Das ist jedes Mal wieder ein kleiner Mindblow. Das Prinzip ist eigentlich simpel: Ihr braucht nur zwei Maße – euren Brust- und Hüftumfang. Damit könnt ihr euch aus kleinen Mini-Schnittzeichnungen in den Lutterloh Heften eure echten Schnittmuster in Originalgröße erstellen.

 

👉 So funktioniert’s:

Die Modelle sind im Buch bzw. in Ergänzungsheften enthalten – im Standardwerk bekommt ihr bereits 280 Schnitte. Die Schnittteile sind dabei in Miniatur auf der Rückseite abgebildet.

 

Mit einem speziellen Maßband (mit Skala) setzt ihr am Kreuz an und übertragt dann alle Punkte entsprechend eurer Maße auf Papier. Punkt für Punkt entsteht so euer individuelles Schnittmuster.

 

👉 Wichtig:

 

  • Punkte oberhalb der Taille werden mit dem Brustmaß übertragen

  • Punkte unterhalb der Taille mit dem Hüftmaß

Anschließend verbindet ihr die Punkte mit einem Kurvenlineal und habt euren fertigen Schnitt.

 

Was ich daran liebe:

 

  • Die Schnitte passen sich automatisch an eure Proportionen an

  • Ihr könnt super flexibel arbeiten

  • Ihr lernt extrem viel über Schnittkonstruktion und auch übers Nähen

Was ihr wissen solltet:

Das System ist kein klassisches Anfänger-System. Ihr solltet wissen, wie Schnittteile zusammengenäht werden. Aber: Genau dadurch versteht ihr Nähen nochmal auf einem ganz anderen Level.

 

👉 Größen:

 

Das Standardwerk deckt Brustweiten von 80–124 cm und Hüftweiten von 84–126 cm ab. Für größere Größen gibt es eigene XL/XXL-Ausgaben mit separatem Maßband.

Material

Für mein Sommer Outfit habe ich verwendet:

Schnittmuster

 

Für meinen Fake Jumpsuit habe ich zwei Modelle aus den aktuellen Lutterloh Ergänzungsheften kombiniert. Die Hose ist Modell 114 aus Heft 333 – eine weit geschnittene, luftige Jerseyhose, die perfekt für den Sommer ist. Das Top ist Modell 205 aus Heft 334, ein schlichtes Basic, das sich super vielseitig kombinieren lässt.

 

Beide Schnitte sind bewusst einfach gehalten und damit ideale Basics. Genau deshalb funktionieren sie zusammen so gut als Fake Jumpsuit: gleiche Stoffwahl und ein stimmiges Gesamtbild.

Der Fake Jumpsuit

Ich liebe mein Ergebnis wirklich sehr! Ich kann Hose und Top einzeln tragen und mit anderen Kleidungsstücken kombinieren oder eben auch zusammen meinen Fake-Jumpsuit haben.

 

Die Hose ist schön weit geschnitten und dadurch perfekt für warme Tage. Genäht habe ich sie überwiegend mit der Overlock. Besonders wichtig war mir ein bequemer Bund, deshalb habe ich mich für einen Tunnelzug mit Gummiband und Kordel entschieden. So sitzt die Hose sicher, bleibt aber trotzdem super flexibel und angenehm. Die Länge habe ich nach dem ersten Anprobieren noch angepasst und die abgeschnittenen Reste direkt weiterverarbeitet – daraus sind zwei Scrunchies entstanden, die farblich perfekt zum Outfit passen.

 

Das Top habe ich bewusst schlicht gehalten, damit es sich ruhig in das Gesamtbild einfügt. Als Halsausschnitt habe ich ein Bündchen angenäht. Für die Armausschnitte habe ich mich für die „feine Art“ entschieden, also das Einfassen mit schmalen Streifen. 

 

Und natürlich durfte ein bisschen Tüddel nicht fehlen: kleine Details wie ein Bügelbild oder Labels machen das Outfit am Ende nochmal individueller und geben ihm genau den DIY-Charakter, den ich so liebe.

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Kommentare: 2
  • #1

    Katja Jassmann (Mittwoch, 13 Mai 2026 14:52)

    Hallo
    Wollte fragen wo du den Stoff gekauft hast.
    Viele Grüße
    Katja

  • #2

    Nastja (Freitag, 15 Mai 2026 21:11)

    Der Stoff ist oben im Material direkt verlinkt!

    Liebe Grüße
    Nastja