Nähen für den Frühling
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Der Frühling steht vor der Tür – und irgendwie schreit das doch nach einem neuen selbstgenähten Kleid, oder? Ich hatte jedenfalls total Lust auf ein Latzkleid, das ein bisschen verspielt ist, ein bisschen bequem und vor allem gut zu meinem eigenen Stil passt. Und den perfekten Schnitt habe, fand ich mit dem Kylie Dungaree Kleid aus dem Buch „Nähen für mich – Outfit of the Day“ von Juliana Nieschke-Martejevs. Im YouTube Video nehme ich euch dabei mit, wie mein tolles Kleid entstanden ist.
Und Spoiler: Ich bin ziemlich verliebt in das Ergebnis. Und auch die liebe Laura hat sich etwas Schönes aus dem Buch genäht.
Das Buch „Nähen für mich – Outfit of the Day“
Das Buch "Nähen für mich –Outfit of the day" stammt von Juliana Nieschke-Martejevs, die viele von euch vielleicht schon von ihrem gleichnamigen Schnittmusterlabel kennen. Juliana ist gelernte Damenmaßschneiderin und studierte Modedesignerin – und genau das merkt man auch an den Schnitten.
Im Buch findet ihr 12 moderne Streetstyle-Outfits, die sich gut kombinieren lassen. Darunter zum Beispiel:
- ein oversized T-Shirt
- eine Cordhose
- eine Bluse
- eine Latzerocke bzw. ein Latzkleid
- und weitere Basics für selbstgenähte Outfits
Die Schnitte gehen von XS bis XXXL und im Buch sind 6 Schnittmusterbögen enthalten. Außerdem gibt es zu jedem Projekt eine Videoanleitung, was ich gerade für Einsteigerinnen super hilfreich finde.
Ich finde ehrlich gesagt mehrere Modelle richtig schön – aber das Latzkleid hat mich sofort angesprochen.
Das Kylie Dungaree Kleid
Das Kylie Dungaree Kleid hat eine schöne, klare Form, die sich perfekt als Basis eignet, um dem Kleid noch eine eigene Note zu geben.
Ich habe mich beim Nähen an der Videoanleitung von Juliana orientiert und das Ganze eher im Vlog-Stil umgesetzt – also weniger klassische Schritt-für-Schritt-Anleitung und mehr Einblick in meinen Prozess.
Ein paar Dinge habe ich dabei ein bisschen angepasst:
- die Träger und den Latz mit kompletten Futter
- natürlich meine typische Portion Tüddel
Beim Kylie Dungaree Kleid bietet sich das auch richtig gut an, es an verschiedenen Stellen zu individualisieren. Zum Beispiel über:
- besondere Schnallen
- auffällige Knöpfe
- Kontrastnähte
- oder kleine Details am Latz, wie Bügelbilder und Label
Zum Nähen gibt es auf YouTube eine detaillierte Videoanelitung von Juliana:
Mein Material
Im Buch werden für das Kleid eher kräftigere Stoffe wie Twill, Denim oder Cord empfohlen – also Materialien, die dem Kleid eine stabile Form geben.
Ich habe mich aber bewusst für etwas anderes entschieden:
einen Viskose-Leinen Stoff.
Der hat zwei Eigenschaften, die ich super finde:
- er fällt schön weich und fließend
- er wirkt leicht und frühlingshaft
Dadurch bekommt das Kleid eine etwas andere Stimmung als ein klassisches Denim-Latzkleid. Ein bisschen luftiger, ein bisschen lässiger.
Material, das ich verwendet haben:
Lauras Bluse
Ich war nicht die Einzige, die sich aus dem Buch ein Modell ausgesucht hat. Laura hat sich nämlich ebenfalls ein Projekt geschnappt und sich die Viola Bluse mit Schleifchen genäht. Das Ergebnis zeige ich euch auch im Video – und ich finde, das passt perfekt zu ihrem Stil.
Das zeigt ganz schön, was ich an dem Buch mag: Die Modelle haben alle einen modernen Look, lassen sich aber sehr individuell interpretieren.
Material:
Mein Fazit
Wenn ihr gerne Kleidung für euch selbst näht und Lust auf moderne Schnitte habt, ist das Buch wirklich eine schöne Inspirationsquelle.
Mir gefällt besonders:
- die klaren, tragbaren Schnitte
- die Kombination aus Buch + Videoanleitungen
- und dass man die Modelle gut an den eigenen Stil anpassen kann
Genau so ist bei mir auch dieses Latzkleid entstanden:
Aus einem Schnitt – aber mit meinem Stoff, meinem Tüddel und meinem Stil.
Und genau das liebe ich am Nähen ja sowieso am meisten.
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